Grundlagen des Rechts

cognitio 2021/1

Jandra Böttger

Training the Political Imaginary
Approaching the Discussion about the
Emergency Laws through a Civil Defense Exercise
(Germany, 1966)

The 1966 German civil defense exercise Fallex 66 differed from other military exercises held on a regular basis during the Cold War. Firstly, because it took place in the recently completed government bunker. And secondly, because the intensively disputed Emergency laws should be tested by a fictional «emergency parliament». This paper follows the hypothesis that the fusion of fictional and real elements
in the exercised scenario, combined with a bodily and emotional immersion, had the power to influence the discussion about the Emergency laws. At the cutting
surface between Aesthetics and Political Theory, this
paper attempts to disentangle the complex net of
fictional and imaginary dimensions at work in the
exercise Fallex 66 and its reception.

Marco Mazzocca

The Laws of Magic and the Magic of Laws
A Study ofthe Unbreakable Vow from Harry Potter and the Half-Blood Prince from a Legal
and Ontological Perspective

This work analyses the «Unbreakable Vow» as developed
in the plot of the novel Harry Potter and the Half-Blood Prince from a legal and ontological perspective.
In particular, the relationship between magic and law is investigated in light of social ontol- ogy and is compared
to Roman law’s obligationes verbis contractae.

Daniel R. Quiroga-Villamarín

All's Fair in Love and War
Imperial Gazes and Glaring Omissions at the Expositions Universelles (1851–1915)

Despite the ever-growing literature that turns to history in international law, few legal scholars have interrogated the tradition of Expositions Universelles, let alone reflected on their importance for the formation of imperial legal projects in the late 19th and early 20th centuries. In this paper, I attempt to engage Science and Technology Studies with International Legal History, analyzing these World Fairs as prime spaces for the co-production of socio-technical imaginaries of global governance.

Justine Poon/Dario Henri Haux

Rethinking the Law
Discussing Andreas Philippopoulos-Mihalopoulos' Spatial Approach to the Law

This paper presents a digital interview with Justine Poon, legal researcher at the Australian National University (ANU), on selected aspects of Andreas Philippopoulos-Mihalopoulos’ approach to environmental law and legal science.

cognitio 2020/1

Laura Knöpfel

Die Bestimmung von Verantwortung in globalen Wirtschaftsbeziehungen: Ein Beitrag zur interdisziplinären Rechtsforschung

Anhand eines Erfahrungsberichtes setzt sich dieser Beitrag mit einigen grundlegenden Fragen der interdisziplinären Rechtsforschung auseinander. Insbesondere diskutiert er, wie die Rechtssoziologie und Rechtsanthropologie dazu beitragen können, zu einem vertieften Verständnis zur Natur und Rolle von Recht in unserer Gesellschaft zu gelangen. Als Beispiel dient dabei meine eigene Forschung zur Aushandlung von Verantwortlichkeiten in komplexen, grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen.

Marija M. Bulatovic

Merleau-Ponty’s Concept of «Intersubjectivity»
A Notion Reflected Within the Modern Democratic Society

This paper aims to discuss the cultivation of democratic citizenship in terms of dignity, diversity and solidarity closely intertwined with Maurice Merleau-Ponty’s philosophical
concept of intersubjectivity as a par excellence theory of the human being. Furthermore, the author points out that political philosophy requires a paradigm shift from subjectivity to the intersubjective dimension of subjectivity in order to achieve decency and dignity of institutions and human relations.

Laura Knöpfel

Die Bestimmung von Verantwortung in globalen Wirtschaftsbeziehungen: Ein Beitrag zur interdisziplinären Rechtsforschung

Anhand eines Erfahrungsberichtes setzt sich dieser Beitrag mit einigen grundlegenden Fragen der interdisziplinären Rechtsforschung auseinander. Insbesondere diskutiert er, wie die Rechtssoziologie und Rechtsanthropologie dazu beitragen können, zu einem vertieften Verständnis zur Natur und Rolle von Recht in unserer Gesellschaft zu gelangen. Als Beispiel dient dabei meine eigene Forschung zur Aushandlung von Verantwortlichkeiten in komplexen, grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen.

Helene Gujer

Mögliche Konsequenzen pränataler Eingriffe
Eine Betrachtung aus ethischer Perspektive

Viele Menschen streben zunehmend nach Perfektion,
um  den Normen und Erwartungen der Gesellschaft
besser zu entsprechen. Nicht der Durchschnitt, sondern
ein bestimmtes Ideal wird als Norm projiziert. Manche
Eltern erhoffen sich, ihren Kindern durch neue genetische Möglichkeiten einen Vorteil in diesem «gesellschaftlichen
Wettbewerb» zu verschaffen. Inspiriert durch das Buch «Plädoyer gegen die  Perfektion» des US-amerikanischen
Philosophen Michael Sandel befasst sich dieser Aufsatz
mit der Problematik pränataler Eingriffe in das Erbgut.

cognitio 2019/2

Laura Knöpfel

Die Bestimmung von Verantwortung in globalen Wirtschaftsbeziehungen: Ein Beitrag zur interdisziplinären Rechtsforschung

Anhand eines Erfahrungsberichtes setzt sich dieser Beitrag mit einigen grundlegenden Fragen der interdisziplinären Rechtsforschung auseinander. Insbesondere diskutiert er, wie die Rechtssoziologie und Rechtsanthropologie dazu beitragen können, zu einem vertieften Verständnis zur Natur und Rolle von Recht in unserer Gesellschaft zu gelangen. Als Beispiel dient dabei meine eigene Forschung zur Aushandlung von Verantwortlichkeiten in komplexen, grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen.

Laura Knöpfel

Die Bestimmung von Verantwortung in globalen Wirtschaftsbeziehungen: Ein Beitrag zur interdisziplinären Rechtsforschung

Anhand eines Erfahrungsberichtes setzt sich dieser Beitrag mit einigen grundlegenden Fragen der interdisziplinären Rechtsforschung auseinander. Insbesondere diskutiert er, wie die Rechtssoziologie und Rechtsanthropologie dazu beitragen können, zu einem vertieften Verständnis zur Natur und Rolle von Recht in unserer Gesellschaft zu gelangen. Als Beispiel dient dabei meine eigene Forschung zur Aushandlung von Verantwortlichkeiten in komplexen, grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen.

cognitio 2018/1

Dario Henri Haux/Silvan Schenkel

Die Revolte der Jungen

Rezension

 

Die Berichterstattung der Schweizer Diplomatie über die globale Protestbewegung um 1968 | Thomas Bürgisser, Sascha Zala (Hrsg.) | Quaderni di Dodis 9, Bern 2018, 142 Seiten, ca. 5 CHF | ISBN 978-3906051468 | ISBN 978-3-906051-45-1 (.pdf ) | DOI 10.5907/Q9 | Open Access

Carolin Kemper

Rechtspersönlichkeit für Künstliche Intelligenz?

Seit Lawrence B. Solums Aufsatz Legal Personhood for Artificial Intelligences von 1992 wird rege diskutiert, ob bzw. ab wann digitale Agenten Rechtspersönlichkeit erhalten sollen. Die entscheidende Frage ist, wann digitale Agenten zur Teilnahme am Rechtsverkehr fähig sind. In diesem Beitrag soll untersucht werden, ob Agenten, die auf der Technologie der Künstlichen Neuronalen Netzen basieren, «autonom genug» sind, um als Rechtsperson handeln zu können.